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Bienengift

WarenkorbFür alle Elisabeth Escher-Homepage-LeserInnen der Geheimtipp: Jetzt gibt es den Kriminalroman „Bienengift“ von Elisabeth Escher auch als eBook.

 

Zu den Schauplätzen von „Bienengift“ in Salzburg

Hier geht es zum Film-Trailer (einfach anklicken):

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Romana und Evelyn sind Freundinnen und Kolleginnen an einem Salzburger Gymnasium. Sie leben in „geordneten“ Verhältnissen: gut situiert, mit Ehemann und Kind.

Doch dann ist da die auffällige Heiratsannonce eines zweimal verwitweten Arztes, die beide Frauen interessiert: Evelyn einfach aus Neugier, als willkommene Abwechslung im Alltag; die Hobby-Schriftstellerin Romana, weil sie Stoff für eine ihrer Storys wittert. Die beiden beschließen, mehr über diesen Mann in Erfahrung zu bringen. Damit lassen sie sich auf ein gefährliches Abenteuer ein.

Wie Mosaiksteinchen ergeben die einzelnen Begebenheiten ein immer klareres Bild, und gerade die ausgesparten Mosaiksteine sind es, …

Als Leserin gerät man von Seite zu Seite mehr in den Bann der Geschehnisse und fragt unwillkürlich nach „Dichtung und Wahrheit“. Die dialog-orientierte Sprache trägt zur Unmittelbarkeit des Miterlebens bei und lässt die Personen beim Lesen lebendig werden.

Textprobe:

„Sag mal, dieser Witwer, du weißt schon …“
„Der Witwer“, Romana lachte laut auf, denn sie hatte schon darauf gewartet, dass Evelyn mit diesem Thema daherkommen würde. So gut kannte sie ihre Freundin.
„Ja, dieser Zweifachwitwer. Interessiert dich nicht auch, was da dahinter steckt? Es kann doch nicht so schwer sein, das herauszubekommen!“
„Aber wie stellst du dir das vor? Sollen wir uns etwa melden?“
„Holst du noch einmal die Zeitung?“
Anstatt die Zeitung zu holen, zog Romana ein Stückchen Papier unter dem Radio auf dem Geschirrkästchen hervor. Es war die Kontaktanzeige.
„Was, du hast sie ausgeschnitten?“
„Wie du siehst. Es ist ja wirklich eine eigenartige Sache. Ich dachte, ich könnte eine Geschichte daraus machen. Verstehst du? Die Annonce könnte ein guter Aufhänger sein…“
„Romy! Wir machen uns einfach einen Spaß und schreiben zurück. Unter falschem Namen natürlich. Und postlagernd. Was soll da schon schief gehen? Du bekommst Stoff für deine Geschichte – und ich, ich kann meine Neugier befriedigen.“