Das Leben ist schön und andere Märchen

Unbenannt-1von Elisabeth Escher
Zeichnungen: Luka Leben

Wie wird ein Unglücksrabe zum Glückspilz?
Kann ein Wichtling die Zeit anhalten?
Werden Leopez und Eichhorn den Aufstieg auf den steilen Himbeerkogel schaffen?
Und wird Kater Bernstein in seiner neuen Heimat doch noch Freunde finden?
Der beste Wegweiser zum Ziel ist ein offenes Herz: Es macht Schweres leicht und Träume wahr…
Diese Märchen wecken das große Glück, das in den kleinen Dingen wohnt.

 ISBN 978-3-902932-07-5

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Bei der Premiere „Hannas schlafende Hunde“ in München (Romanvorlage Elisabeth Escher):
„Das Leben ist schön und andere Märchen“, signiert für die großartige Hauptdarstellerin Nike Seitz von der Verfasserin beider Bücher, Elisabeth Escher.

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So viel Liebe auf Papier

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So viel Liebe auf Papier

bringt Zwischentöne zur Sprache.

Die Grenzen zwischen Licht und Schatten,

Traum und Realität,

Hörbarem und Unhörbarem

verschieben sich immer wieder und

verschwimmen ineinander.

Escher hebt Wirklichkeiten auf

und zerlegt sie, um sie neu zu formen,

zu einer neuen Melodie, einem neuen Bild,

einem Gedicht.

Elisabeth Escher hat im Jahr 2006 den 1. Preis im Christine Busta-Lyrik-Wettbewerb erhalten. Damals wurden immerhin 772 Gedichte mit oftmals beachtlichem Qualitätsstandard eingereicht.

Dass die Lyrikerin eine würdige Preisträgerin ist, hat sie mit dem nunmehr erschienenen Gedichtband mit dem sehr stimmungsvollen Titel „. . .so viel Liebe auf Papier . . .“ eindrucksvoll bewiesen.

Die Gedankenlyrik der Autorin besticht durch atmosphärisch sehr dichte und ausdrucksstarke (Sinn)Bilder. Das Erlebte durchdringt die mannigfachen Schichten der Alltäglichkeit und landet dort, wo die Seele ihr Refugium hat, und auch die kreative Inspiration. Das lyrische Ich ergründet das Leben, seine besonderen Stunden und Zustände, und findet so zu ganz wunderbaren Wortwelten, die immer wieder auf tiefere Zusammenhänge verweisen. Die Lyrik überzeugt aber auch durch eine bewusste Straffung der Verszeilen, sodass wirklich nur die lyrische Essenz der Empfindungen, der Sehnsüchte und Einsichten die Inhalte trägt. Ein Beispiel sei hier auszugsweise angeführt: „Auf glasiertem Himmel / tausende Leuchtkäfer / schneewittchenweiß / riecht die Nacht / verspricht Nachsicht . . .“ .

Die Bildsprache ist erstaunlich vielfältig und unkonventionell, sodass ein eigenständiges lyrisches Universum entsteht, in dem sämtliche Assoziationsketten zu einer tiefgreifenden Plastizität führen. Damit wird jedes Gedicht zu einer einzigartigen Entdeckungsreise, eine neue Sicht der Dinge tut sich auf.

Dieser Gedichtband hat genügend Potential, um eine lyrisch interessierte Leserschaft nachhaltig zu berühren und ebenso zu begeistern.

Julia Rafael, Literarisches Österreich, 2/2007
Organ des Österreichischen Schriftstellerverbandes

TEXTPROBE:

Lustsprung

Das Glück springt mich an
wie die Katze den Baum
unterwegs ins Geäst

Im Zwischentraum
legt das Licht
dein Lächeln in Wellen

mit sanften Krallen
hält dein Blick
mich fest
und
das Schwalbennest

in meiner Hand

Bienengift

WarenkorbFür alle Elisabeth Escher-Homepage-LeserInnen der Geheimtipp: Jetzt gibt es den Kriminalroman „Bienengift“ von Elisabeth Escher auch als eBook.

 

Zu den Schauplätzen von „Bienengift“ in Salzburg

Hier geht es zum Film-Trailer (einfach anklicken):

BienengiftCover3Dvorne
BienengiftCover3Dhinten
Ich will ein eBook:Roman Krimi-eBook-Bienengift bestellen  —>>> 

Romana und Evelyn sind Freundinnen und Kolleginnen an einem Salzburger Gymnasium. Sie leben in „geordneten“ Verhältnissen: gut situiert, mit Ehemann und Kind.

Doch dann ist da die auffällige Heiratsannonce eines zweimal verwitweten Arztes, die beide Frauen interessiert: Evelyn einfach aus Neugier, als willkommene Abwechslung im Alltag; die Hobby-Schriftstellerin Romana, weil sie Stoff für eine ihrer Storys wittert. Die beiden beschließen, mehr über diesen Mann in Erfahrung zu bringen. Damit lassen sie sich auf ein gefährliches Abenteuer ein.

Wie Mosaiksteinchen ergeben die einzelnen Begebenheiten ein immer klareres Bild, und gerade die ausgesparten Mosaiksteine sind es, …

Als Leserin gerät man von Seite zu Seite mehr in den Bann der Geschehnisse und fragt unwillkürlich nach „Dichtung und Wahrheit“. Die dialog-orientierte Sprache trägt zur Unmittelbarkeit des Miterlebens bei und lässt die Personen beim Lesen lebendig werden.

Textprobe:

„Sag mal, dieser Witwer, du weißt schon …“
„Der Witwer“, Romana lachte laut auf, denn sie hatte schon darauf gewartet, dass Evelyn mit diesem Thema daherkommen würde. So gut kannte sie ihre Freundin.
„Ja, dieser Zweifachwitwer. Interessiert dich nicht auch, was da dahinter steckt? Es kann doch nicht so schwer sein, das herauszubekommen!“
„Aber wie stellst du dir das vor? Sollen wir uns etwa melden?“
„Holst du noch einmal die Zeitung?“
Anstatt die Zeitung zu holen, zog Romana ein Stückchen Papier unter dem Radio auf dem Geschirrkästchen hervor. Es war die Kontaktanzeige.
„Was, du hast sie ausgeschnitten?“
„Wie du siehst. Es ist ja wirklich eine eigenartige Sache. Ich dachte, ich könnte eine Geschichte daraus machen. Verstehst du? Die Annonce könnte ein guter Aufhänger sein…“
„Romy! Wir machen uns einfach einen Spaß und schreiben zurück. Unter falschem Namen natürlich. Und postlagernd. Was soll da schon schief gehen? Du bekommst Stoff für deine Geschichte – und ich, ich kann meine Neugier befriedigen.“

die gestrigen galgen ins heute gestellt

die gestrigen galgen ins heute gestellt

Die Lyrik zum Roman „Hannas schlafende Hunde“ von Elisabeth EscherWarenkorbgalgen

Am Ende des Romans „Hannas schlafende Hunde“ legt das Mädchen Hanna die abgeschnittenen Zöpfe in die Hände der blinden Großmutter.

Diese finale Metapher aus Eschers jüngstem Roman wird für die Autorin auch zum zentralen Motiv für den vorliegenden Lyrikband, der die Gefahr der “gestrigen Galgen” im Heute ortet. Die Vergangenheit wirft ihre Schatten, selbst wenn die alten Zöpfe abgeschnitten sind, verschwunden sind sie nicht. Obwohl die menschlichen Abgründe meist in spürbarer Nähe bleiben, ist Eschers Lyrik nicht von apokalyptischer Schwermut geprägt. Die assoziativen Gedankenflüsse, die sich in atmosphärisch dichten und ausdrucksstarken (Sinn-)Bildern zwischen den Zeiten bewegen, führen die Lesenden auch an Lichtungen und Hoffnungsorte, denn “immer wieder schafft schrift land” (aus Gedicht: “landschaft”).

Roman und Lyrikband sind sowohl gesondert, als auch im Set erhältlich.

Salzburg: Edition Tandem, 2012. 56 S. ISBN 978-3-902606-67-9

Auch bei amazon.de erhältlich