Medienspiegel-Rezensionen

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Bilder von der Filmpremiere in München 6. Juni 2016

Elisabeth Eschers „Hannas schlafende Hunde – der Film“
am 7.03.2016 in den  Salzburger Nachrichten

 

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Hannas schlafende Hunde – der Film 28.2.2016 im KURIER

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Bayerischer Filmpreis 2015
für
„Hannas schlafende Hunde“

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Was ist Los? – Elisabeth Escher im Interview

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Roman von Welserin verfilmt – Linz als Drehort: 18.04.2015
Redaktion: Sandrine Wauthy
Kamera: Christian Bachl
Schnitt: Marlene Krewedl
Ort: Linz
Location: St. Severin Kirche
Personen: Andreas Gruber, Christian Wolff, Elisabeth Escher, Hannelore Elsner
Es ist kein leichter Stoff, den Elisabeth Escher in ihrem Roman „Hannas schlafende Hunde“ verarbeitet hat: Nazi-Nachwehen im Wels der 60er Jahre. Mit Starbesetzung wird der Roman jetzt verfilmt, gedreht wird auch in Linz. Wir waren am Set mit dabei.

 

Oberösterreichischen Nachrichten 2. Oktober 2014

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SN 27. September

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Salzburger Nachrichten 2014

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MTW Regionalfernsehen

Lesung

Elisabeth Escher
„Hannas schlafende Hunde“ und „Das Leben ist schön und andere Märchen“
Musikalische Begleitung: Edith Meixner

Marchtrenk, 5. November 2013 – mit Genehmigung von MTW Regionalfernsehen

 

OÖ. Heimatblätter

„OÖ. Heimatblätter“, Jg. 66, Nr. 1/2 (2012), S.115-116

Elisabeth Escher
Hannas schlafende Hunde
Roman

Edition Tandem, Salzburg 2010
ISBN 078-3-902606-8

„Mit ‚Hannas schlafende Hunde‘ ist Elisabeth Escher eine bildstarke und berührende Geschichte gelungen, die einerseits die Gefahren des Faschismus auch in der Gegenwart überzeugend aufzeigt, und andererseits von den stärksten menschlichen Lebenskräften auf authentische Weise erzählt: der Liebe, dem Tod und der Kraft der Worte.“

Johann Schusterbauer

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Tips 2012

Walter Horn, In: Tips. Ried, 3. Woche 2012

Elisabeth Escher
Hannas schlafende Hunde
Roman

Edition Tandem, Salzburg 2010
ISBN 078-3-902606-8

Die trügerische Ruhe der schlafenden Hunde
„Die in Wels geborene und in Salzburg lebende Schriftstellerin begann mit Kinderbüchern, schrieb seit 1999 aber auch Romane und Lyrik (www.elisabethescher.at). Jetzt sorgt ihr dritter Roman „Hannas schlafende Hunde“ für Aufsehen, auch eine Verfilmung mit Regisseur Andreas Gruber ist in Planung.In der Welt des Mädchens Hanna, das in einer österreichischen Kleinstadt in den 60er-Jahren aufwächst, scheint auf den ersten Blick alles friedlich. Doch die Vergangenheit wirft lange Schatten: Hannas erblindete jüdische Großmutter hat in der Zeit des Nationalsozialismus zu viel gesehen, um es in Worte fassen zu wollen. Der streng katholische Vater hält den Blick hartnäckig nach vorne, auf das Ewige Licht gerichtet, ohne ihn jemals nach links oder rechts abzuwenden. Und die Mutter hat ein Leben im Verborgenen hinter sich. Hannas Ahnungen, dass sich dunkle Geheimnisse hinter der scheinbaren Idylle verbergen, verwandeln sich nach und nach in Gewissheit. Schließlich muss Hanna erkennen, dass die Gefahr der schlafenden Hunde in einer Gesellschaft der Verdrängung nicht nur eine Angelegenheit von Gestern, sondern auch von heute und morgen ist. Musikalisch begleitet wird Elisabeth Escher von „K2“, zwei Mitgliedern der Gruppe „Klezmer Connection“ (Georg Winkler, Klarinette, und Hubert Kellerer, Akkordeon). Kaum ein anders Ensemble steht mehr für emotionsgeladene und kraftvolle Hingabe an Klezmer und jiddische Lieder. Auf einer ständigen Gratwanderung zwischen Lebensfreude, Traurigkeit und Sinnlichkeit entstehen virtuose Klanggemälde – wild, zärtlich, verrückt, funky, frech, witzig und sphärisch (www.klezmerconnection.at).“

Oberösterreichische Nachrichten 2012

Oberösterreichische Nachrichten, „Was ist los?“ 20. Jänner 2012

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apropos 2011

Interview in der Zeitschrift apropos, April 2011

apropos

OÖN Überblick

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Oberösterreichische Nachrichten 2011

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Kulturbericht Oberösterreich

Monatsschrift der OÖ Kultur. Jg. 65/10 (2011), Seite 14

Elisabeth Escher
Hannas schlafende Hunde
Roman

Edition Tandem, Salzburg 2010
ISBN 078-3-902606-8

„Hannas Großmutter Juliane ist blind, doch dank der Erzählungen der Enkelin und der eigenen Scharfsinnigkeit findet sie sich zurecht. So wird sie zur Verbündeten des empfindsamen Kindes, das unter dem autoritären Geist der Nachkriegszeit, der Enge der Wohnung, dem allzu katholischen Vater leidet und sich immer wieder in fieberhafte Fantasien flüchtet. […] Die Episoden aus der Familiengeschichte sind Erzählungen vom Ausgeliefertsein, von Verlust, aber auch vom Finden eigener Stärke und Momenten des Glücks. Die gebürtige Welserin Elisabeth Escher kommt in ihrer lyrischen Sprache immer wieder auf das sinnliche Wahrnehmen zurück – oder dessen Ausblendung: die Blindheit der Großmutter, das Ertauben der Mutter, Hannas Fieber […] Die erinnernde Wiedergabe des Erinnerten steht im Gegensatz zum Verdrängten ‚Damals, von dem sich die Worte immer wieder zurückziehen wollen‘.“

„augustin“

„augustin“, 19. 4. 2011

Elisabeth Escher
Hannas schlafende Hunde
Roman

Edition Tandem, Salzburg 2010
ISBN 078-3-902606-8

BILDER AUS WORTEN

„Elisabeth Escher verwebt gekonnt die Geschichte dreier Frauen aus drei Generationen: von der NS-Zeit bis hin zur Gegenwart und den immer noch währenden rassistischen Zügen der Gesellschaft. Hanna, die Protagonstin, sucht während ihrer Entwicklung vom kleinen Mädchen zur erwachsenen Frau hartnäckig nach den Hintergründen der Erblindung der Großmutter und der Verschwiegenheit der Mutter. . . . „Hannas schlafende Hunde“ ist ein fesselndes und berührendes Buch […] Der Roman hat mich keine Zeile lang gelangweilt und mir einen Einblick abseits des Schulwissens gegeben.“

Zum vollständigen Artikel

Hannas schlafende Hunde/SN

Salzburger Nachrichten, 5. März 2011, Wochenende, S. VI

Elisabeth Escher
Hannas schlafende Hunde
Roman

Edition Tandem, Salzburg 2010
ISBN 078-3-902606-8

IDYLLE MIT HEIMTÜCKE

„Hunde, die bellen, beißen nicht, heißt es. Aber was machen Hunde, die schlafen? Verbergen sie etwas, regenerieren sie ihre Beißkraft? Sie sind nur auf Zeit außer Dienst gestellt. Das zeigt der Roman „Hannas schlafende Hunde“ von Elisabeth Escher, der Österreich als Gefahrenzone charakterisiert. […] Als Beitrag über die Jahre, als Österreich nach dem Krieg mit aller Gewalt auf Normalität umschaltete, ist das Buch mit Gewinn zu lesen.“

Anton Thuswaldner

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etcetera Nr. 43

etcetera Nr. 43/ Feindbilder. Zwischen Barrikaden und Blockaden./ März 2011

Elisabeth Escher
Hannas schlafende Hunde
Roman

Edition Tandem, Salzburg 2010
ISBN 078-3-902606-8

FEINDBILD JUDE / VOM ÜBERLEBEN ALS JÜDIN
Im vorliegenden Roman verwebt sie drei starke Frauenfiguren aus drei Generationen und gibt dem „Damals“, der Nazizeit mit den Judenverfolgungen viel Raum und Bedeutung. Großmutter und Tochter Katharina sind „Volljuden“ und durch Heirat und dem damit verbundenen Namenswechsel und der Gunst der Lehrerin quasi arisiert. Die schlafenden Hunde sind die Erinnerungen an den Zufall, als Jüdinnen überlebt zu haben, und gehen über in die Rassendiskriminierungen der heutigen Zeit gegenüber Türkinnen in Schulklassen, die von der Enkelin Hanna unterrichtet werden. Vielleicht will die Autorin einer Wiederholung der Geschichte vorbeugen und mit ihrem Werk pädagogisch Wertvolles leisten.

Auf die Entwicklung Hannas vom kleinen Mädchen zur jungen Frau legt Elisabeth Escher den Schwerpunkt, beginnt in einer kindgerechten Sprache und blendet die Gründe für die Erblindung der Großmutter ein. Seit eine Nachbarin von zwei Nazischergen abgeholt wurde, sieht sie nur mehr nach innen und bedarf der Enkelin, die ihr die Farben der Natur wie der TV-Filme lebhaft schildert. Die männlichen Figuren erweisen sich eher als korrupt, brutal, sexlüstern oder verkommen zu Rauschgiftsüchtigen. Menschlich versagen sie.

Ein feinsinniges Werk, das Charaktere authentisch zeichnet und Spannung durch das Verschränken der Zeitebenen der drei Frauen erzeugt.

Die vorangestellten Lyriken interpretieren oder nehmen Inhalte vorweg, deuten fast zuviel aus und sind wie der Prolog und Epilog durchaus entbehrlich. Die Erinnerungen an Geschehnisse und die Farben der Vergangenheit sind so echt und stark, dass weder romantisierende noch lyrische Worte von Nöten sind.

Eva Riebler

Literarisches Österreich 2011

„Literarisches Österreich“, Nr. 01/2011

Elisabeth Escher
Hannas schlafende Hunde
Roman

Edition Tandem, Salzburg 2010
ISBN 078-3-902606-8

„Die Kindheitsidylle, auf die Elisabeth Escher in ihrem Roman zurückschaut, ist nur eine scheinbare. Nicht von den oft zitierten fröhlichen, unbeschwerten Kindheitstagen ist hier die Rede, sondern vom „Sturz in die Kindheit“. Denn das Buch handelt von „Kindertraurigkeit, nicht Glück“. Dass es dennoch ein wunderschönes Buch geworden ist liegt nicht zuletzt an der Sprache, die, ohne einfach zu wirken, dieses Gefühl des Kindseins heraufbeschwört, in dem die Zeit ein wenig langsamer dahinfließt, der Löwenzahn noch gelb wie die Sonne ist, und ein dunkler Keller das Fürchten lehrt. […] Mit diesem Buch gelang Elisabeth Escher eine Familiengeschichte der besonderen Art, ein Buch gegen das Verdrängen, ein Buch, das hinter Privatem, hinter einer Familienchronik, einen gesellschaftlichen Zustand offenbart.“

Judith Gruber-Rizy

Freitagslektüre

Artikel in den Salzburger Nachrichten: Freitagslektüre

sn-29-8-2008

Empfindungen und Wirklichkeiten

Die Salzburger Autorengruppe veranstaltete am Donnerstag (24.4.) im Literaturhaus einen Abend der Empfindungen mit Margarita Fuchs, Elisabeth Escher und Christiane Tautscher.
„Ein Zittern im Schweigen“ erspürt auch die Salzburger Autorin und Lehrerin Elisabeth Escher. Diese vielseitige Künstlerin, die unter anderem Kinderbücher und zwei Romane veröffentlicht hat, präsentiert ihren Lyrikband „So viel Liebe auf Papier“ und rezitiert aus unveröffentlichten Texten…

BERICHT auf Drehpunktkultur vom 25. 04. 2008

Mondsplitternackt

Elisabeth Escher präsentiert heute Donnerstag (24.4.) auf Einladung der Salzburger Autorengruppe ihren Lyrikband „So viel liebe auf Papier“ im Literaturhaus.

24/04/08 „So viele Augen / schmelzwasser kühl / so viele Finger / frühlingsgrün“ beginnt das Gedicht „Sonnseitig“ in Elisabeth Eschers Gedichtband „So viel Liebe auf Papier“…

Literarisches Österreich

LITERARISCHES ÖSTERREICH
Organ des Österreichischen Schriftstellerverbandes
Ausgabe 2 / 2007
über Elisabeth Escher:
Elisabeth Escher

. . .SO VIEL LIEBE AUF PAPIER . . .

Edition Weinviertel, Gösing 2007

ISBN 978 3 901616 45 7

Elisabeth Escher hat im Jahr 2006 den 1. Preis im Christine Busta-Lyrik-Wettbewerb erhalten. Damals wurden immerhin 772 Gedichte mit oftmals beachtlichem Qualitätsstandard eingereicht.

Dass die Lyrikerin eine würdige Preisträgerin ist, hat sie mit dem nunmehr erschienenen Gedichtband mit dem sehr stimmungsvollen Titel „. . .so viel Liebe auf Papier . . .“ eindrucksvoll bewiesen.

Die Gedankenlyrik der Autorin besticht durch atmosphärisch sehr dichte und ausdrucksstarke (Sinn)Bilder. Das Erlebte durchdringt die mannigfachen Schichten der Alltäglichkeit und landet dort, wo die Seele ihr Refugium hat, und auch die kreative Inspiration. Das lyrische Ich ergründet das Leben, seine besonderen Stunden und Zustände, und findet so zu ganz wunderbaren Wortwelten, die immer wieder auf tiefere Zusammenhänge verweisen. Die Lyrik überzeugt aber auch durch eine bewusste Straffung der Verszeilen, sodass wirklich nur die lyrische Essenz der Empfindungen, der Sehnsüchte und Einsichten die Inhalte trägt. Ein Beispiel sei hier auszugsweise angeführt: „Auf glasiertem Himmel / tausende Leuchtkäfer / schneewittchenweiß / riecht die Nacht / verspricht Nachsicht . . .“ .

Die Bildsprache ist erstaunlich vielfältig und unkonventionell, sodass ein eigenständiges lyrisches Universum entsteht, in dem sämtliche Assoziationsketten zu einer tiefgreifenden Plastizität führen. Damit wird jedes Gedicht zu einer einzigartigen Entdeckungsreise, eine neue Sicht der Dinge tut sich auf.

Dieser Gedichtband hat genügend Potential, um eine lyrisch interessierte Leserschaft nachhaltig zu berühren und ebenso zu begeistern.

Julia Rafael, Literarisches Österreich, 2/2007
Organ des Österreichischen Schriftstellerverbandes

 

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